MagTracks

Eine Musik­bibliothek, in der jeder Song sein eigenes Gesicht hat.

Für viele Musik­liebhaber war und ist das CD-Regal nicht nur bloß ein Lagerort für CDs, es ist auch Stöber­kiste, Erinnerungs­speicher und Trophäen­wand. Mit der Digitali­sierung unseres Alltags verschwinden diese einst stolz präsen­tierten Samm­lungen und sind nur noch Bits und Bytes auf dem Computer, wo sie zu tausenden gesichtlos auf der Fest­platte auf ihren Ein­satz warten.

Einen ganz neuen Blick­winkel auf die eigene Musik­sammlung am PC bietet Magtracks. Das Programm stellt alle Musik­stücke als kleine Dreiecke dar. Das Genre wird durch die Farbe fest­gelegt, die Spiel­dauer durch die Länge und die Häufigkeit des Hörens durch die Trans­parenz.

Wird nun ein Suchpol erstellt, dann sammeln sich darum alle dazu passenden Musikstücke wie Eisenspäne um einen Magneten. Je besser ein Track zum Suchpol passt, desto dichter rückt er an ihn ran. Wird ein weiterer Such­pol hinzugefügt, dann treffen sich in der Mitte der beiden Pole die Songs, die zu beiden Begriffen passen. Daraus kann dann ganz einfach eine Wieder­gabe­liste erstellt werden. Magtracks greift auf ein Prinzip aus der analogen Welt zurück — dem Magne­tismus — um in der digitalen Welt intuitiv auf Entdeckungs­reise zu gehen und ein kleines Stück unseres lieb­gewonnenen Alltags wieder­zubeleben.

Die drei Grafiken zeigen, welche Aussageebenen die Dreiecke haben. Das Genre wird dargestellt durch die Farbe. Die Spieldauer ist ersichtlich durch die Länge des Dreiecks. Die Häufigkeit des Hörens wird definiert durch die Transparenz.
Beim Start des Programmes liegen alle Dreiecke (Lieder) durcheinander auf dem Bildschirm.
Eine Suche differenziert die Ausrichtung der Dreiecke.
Der User kann eine gewünschte Menge von Songs einkreisen.
Mit einem Klick auf Play ordnen sich die Songs in einem Wiedergabekreis an.
Bei dieser Suche werden zwei Suchpole eingesetzt. Lieder die auf zwei Suchpole zutreffen, werden in der Mitte angezeigt.
 

Artikel in der »PAGE« 09.2013

 

ADC-Festival 2013

Zwei Besucher schauen auf dem ADC Festival in Hamburg das Video zu MagTracks.
In ausgedienten Güterwaggons wird ebenfalls das Video zu MagTracks gezeigt.
Die Bedienung auf den Tablets zeigt die Auswahl des Videos.
 

»Out of the Box« im Wilhelm Wagenfeld Haus 2013

Die Ausstellungswand im Wilhelm Wagenfeld Haus.
Die Ausstellungswand im Wilhelm Wagenfeld Haus.
Die Erwähnung im Ausstellungskatalog.
 

HfK Hoch­schul­ta­ge 2013

Der Eingang zum Studio Interaction Design mit dem Plakat zu MagTracks.
Die Präsentation des Videos zu MagTracks.
Die Präsentation des Videos zu MagTracks.
 

Anlass

Kurs »Repräsentanz der Immaterialität — Modelle der Zukunft«
im 2. Semester an der Hochschule für Künste in Bremen

Betreuung

Prof. Tanja Diezmann

Fertigstellung

September 2012

Disziplin

Interaction Design

LineUp

Das neue Betriebssystem zur innovativen Darstellung von Daten.

LineUp ist die Alternative zur Schreibtischmetapher von Anna Stumpf
LineUp ist die Alternative zur Schreibtischmetapher von Anna Stumpf
 

Dokumentation

LineUp ist die Alternative zur Schreibtischmetapher von Anna Stumpf
LineUp ist die Alternative zur Schreibtischmetapher von Anna Stumpf
LineUp ist die Alternative zur Schreibtischmetapher von Anna Stumpf
LineUp ist die Alternative zur Schreibtischmetapher von Anna Stumpf
LineUp ist die Alternative zur Schreibtischmetapher von Anna Stumpf
LineUp ist die Alternative zur Schreibtischmetapher von Anna Stumpf
LineUp ist die Alternative zur Schreibtischmetapher von Anna Stumpf
 

Jahresausstellung 2015

LineUp von Anna Stumpf in der Jahresausstellung 2015 in Bremen
LineUp von Anna Stumpf in der Jahresausstellung 2015 in Bremen
LineUp von Anna Stumpf in der Jahresausstellung 2015 in Bremen
 

Anlass

Bachelorarbeit
im 6. Semester an der Hochschule für Künste in Bremen

Betreuung

Prof. Tanja Diezmann

Fertigstellung

August 2014

Disziplin

Interaction Design



How To Opera

Der Einstieg in die Opernwelt.

plainpicture

Fotografien, die über die Bildagentur plainpicture vertrieben werden.

WaveCal

Eine innovative Kalender-App, die ohne Kästchen und Listen auskommt.

Unsere Ka­len­der sind All­tags­ge­gen­stän­de, die wir zu­neh­mend in di­gi­ta­ler Form in den Hän­den hal­ten. WaveCal nutzt nicht nur die Kraft des di­gi­ta­len In­ter­fa­ces, son­dern bie­tet auch eine neue Vi­su­ali­sie­rung zur Zeit­wahr­neh­mung und Ter­min­dar­stel­lung. Statt eines schlag­ar­ti­gen Starts, be­ginnt der Ter­min lang­sam, bis er zum Höhe­punkt kom­mt und zum Ende ab­schwächt.

Der Ur­sprung des Ka­len­ders liegt in der Na­tur. An­hand von Himmels­be­trach­tung­en und Jahres­zei­ten kon­nten die ers­ten Ka­len­der erstellt wer­den. Die­ser ur­sprüng­liche Ein­klang geht mit WaveCal in Form von Far­ben einher.

Ter­min­ka­len­der ver­än­dern sich mit der Zeit und er­hal­ten Knicke oder zu­sätz­liche Zettel­chen. Da­mit Er­inner­ung­en nicht ver­lo­ren ge­hen, ver­linkt WaveCal alle er­stell­ten Me­dien mit dem ak­tu­ellen Ter­min. Je öfter man wieder­keh­rende Ter­mine be­sucht, desto mehr Bubbles sammeln sich an.

WaveCal er­mög­licht es nicht nur, einen ge­sam­ten Tag an­zu­zei­gen, son­dern auch eine ge­sam­te Woche. Durch die aus­sage­kräf­tige Op­tik eines Ter­mins ist die Mo­nats­an­sicht wie eine Sta­tis­tik der eigenen Er­eig­nis­se be­tracht­bar.

 

HfK Hoch­schul­ta­ge 2014

Die Ausstellung des Projektes WaveCal — als Video und Plakat — auf den Hochschultagen der HfK Bremen.
 

Anlass

Kurs »Interactive Life(Style)«
im 5. Semester an der Hochschule für Künste in Bremen

Betreuung

Prof. Tanja Diezmann

Fertigstellung

Februar 2014

Disziplin

Interaction Design

Der digitale Daumen

Beeinflusst das Lesen auf dem Smartphone unsere Körper­haltung?

Gibt es Unter­schiede zwischen digi­talem und analogem Lesen?

Im Bezug auf das Lesen hatte der Daumen bisher eine Haupt­aufgabe: Das Greifen eines Buches und das Fixieren der aufge­schla­genen Seite. Seitdem man auf den Smart­phones lesen kann, tanzt der Daumen auf dem Touch­screen hin und her. Was passiert dabei?

Das Ergebnis dieser Fragestellung ist ein Heft in Smartphonegröße.

Nach einer Ein­führung in die Benutzung des Hefts wird erläutert, wie sich der Daumen während der Evolution entwickelt hat. Anschlie­ßend werden die Bewe­gungen des Daumens analysiert, die immer mit dem Smart­phone in Verbin­dung gebracht werden. Dabei ist der Leser dazu angehalten diese Bewe­gungen selbst auszuführen, damit er darüber ein Bewuss­tsein erlangt. Zum Schluss wird auf mögliche Krank­heits­bilder der über­mäßigen Daumen­benutzung einge­gangen, die nach der Recherche sehr ein­deutig sind und einen klaren Unterschied zwischen digi­talem und analogem Lesen kennzeichnen.

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Ausstellung in der Hochschule für Künste 2013

Die Ausstellungswand zeigt drei Plakate und das Heft »Der digitale Daumen«
Durchblättern des Heftes. Die erste Seite erklärt die Nutzung des Heftes und wie es gehalten werden soll.
Das Heft enthält Klappfunktionen um die verschiedenen Bewegungen des Daumens zu erklären. Hier wird die Abduktion gezeigt.
Die Erklärung des Präzisionsgriffs. Hier wird dem Nutzer klar gemacht, wie der Präzisionsgriff auf dem Smartphone zustande kommt.
Ein Besucher blättern im Heft.
 

Anlass

Kurs »Lesen — analog und digital«
im 4. Semester an der Hochschule für Künste in Bremen

Betreuung

Fertigstellung

Juli 2013

Disziplin

Typografie und Illustration

Dataworking

Was passiert mit unseren Daten, die wir tagtäglich verlieren?

Millionen Menschen hinterlassen täglich Daten an unzähligen Orten. Sei es beim Bezahlen an der Kasse mit einer Kredit­karte, Nutzen eines Punkte­sammel­systems oder beim Ausfüllen eines Nach­sende­antrags. Im besten Fall ist den Menschen bewusst, dass sie etwas über ihre Identität freigeben.

Im Web werden im Sekunden­takt In­forma­tionen hinter­lassen, die zusätzlich das Verhalten der User dokumentieren. Selbst bei aller Vor­sicht kann sich der Über­wachung nicht ent­zogen werden: Beim Fahren auf einer Auto­bahn werden die Nummern­schilder der Fahr­zeuge abfoto­grafiert.

Es lässt sich also fest­stellen, wann und wo welche Daten verloren werden. Doch was passiert danach? Keine Firma legt ihre Daten­politik offen. Hat man etwas bei »OTTO« bestellt und erhält ein paar Wochen später Wer­bung von »bon prix« zeigt sich, dass die persönlichen Daten weiter­gegeben wurden. Diese genauen Wege lassen sich nicht doku­men­tieren, jedoch lässt sich heraus­finden, welche Firmen unter ein Dach gehören oder mit­einander kooperieren.

Das Firmen- und Daten­netz dataworking zeigt einen Bruchteil der Ver­strick­ungen von Firmen, die uns umgeben. Dabei ver­schmelzen Internet, Kaufhaus und staatliche Institu­tionen miteinander. dataworking behauptet nicht, wie Daten fließen, aber es lässt die Ver­mutung offen, wie Daten fließen könnten.

Das Datennetz zeigt welche Firmen miteinander kooperieren.
 

Live-Demo

 

HfK Hoch­schul­ta­ge 2014

Bei der Ausstellung auf den Hochschultagen in der HfK Bremen stellt ein Plakat und ein interaktiver Prototyp das Projekt vor.
Ein Besucher erforscht das Datennetz dataworking.
 

Anlass

Kurs »SHOW/HIDE — Interactive Visualization«
im 5. Semester an der Hochschule für Künste in Bremen

Betreuung

Prof. Tanja Diezmann

Fertigstellung

Februar 2014

Disziplin

Interaction Design

Trügerische Idylle

Eine Foto­serie zum Thema Armut im Teil­aspekt der Obdach­losigkeit.

Nach dem Armuts­bericht der Bundes­regierung sind 330.000 Men­schen in Deutsch­land wohnungslos. Sie leben und bewegen sich an denselben Orten wie die Allgemein­heit und sind dennoch — in Anbe­tracht der Anzahl — tenden­ziell unsichtbar.

Der Bremer Haupt­bahnhof bildet das im Takt des Alltags pul­sierende Herz der Stadt. Der daneben ansässige ehemalige Güter­bahnhof bietet einen Rück­zugs­ort für Obdach­lose. Vermeint­liche Müllberge entpuppen sich als stille Zeugen einer Gesell­schaft, die neben unserer existiert.

Alle sechs Fotos der Serie werden hier als Panorama dargestellt.
 

»Out of the Box« im Wilhelm Wagenfeld Haus 2013

Ansicht der sechs Fotos in der Ausstellung im Wilhelm Wagenfeld Haus.
Das Projekt in dem Ausstellungskatalog.
 

HfK Hoch­schul­ta­ge 2013

Auf den Hochschultagen fotografiert ein Besucher das Projekt.
 

Anlass

Kurs »Armut«
im 3. Semester an der Hochschule für Künste in Bremen

Betreuung

Fertigstellung

Februar 2013

Disziplin

Fotografie

newslabel

Ein Nachrichtenportal für das schnelle News-Update und entspannte Lese-Vergnügen.

Oft erfährt man in den Medien, dass in naher Zukunft spannende Gerichts­ver­hand­lungen anstehen. Doch was dabei herauskommt, liest man dann mitunter nur durch Zufall. Themen wie diese ver­folgen zu können, setzt unter anderem voraus, dass alle Infor­ma­tionen hierfür an einem einzigen Ort gesammelt werden.

Artikel in newslabel ent­halten nicht nur ihren »normalen« Inhalt, sie werden zusätz­lich in ihre kleinsten Bestand­teile zerlegt, die zum Weiter­navi­gieren oder Merken dienen. Taucht einer dieser Inhalte auf, wird ihm ein passendes, einmaliges label zugewiesen. Somit werden alle Infor­mationen zu einem Inhalt an einem ein­zigen Ort gesammelt.

Hat man sich aus verschie­densten Gründen mehrere Tage nicht informiert und möchte dies nach­holen, gestal­tet sich das in der heutigen Informa­tions­flut schwierig. Für dieses Problem bietet newslabel eine weitere Funktion: Jeder Tag erhält eine Platt­form — ein level. Jedes level steht für einen benutzer­defi­nierten Tag. So zeigt das oberste level den heutigen — noch nicht beendeten — Tag an. Auf jedem level formieren sich von der Redaktion empfohlene labels. Je dichter sie in den Mittel­punkt rücken, desto wissens­werter sind sie. Am äußeren Rand befinden sich labels mit Entertain­ment-Charakter. Je mehr ein level in die Vergangen­heit rückt, desto kleiner wird der Durch­messer der Platt­form, wodurch immer weniger »leichte Unter­haltung« angezeigt werden kann. Doch auch Benutzer, die täglich mit dabei sind, können die Neuig­keiten live am sich über den Tag auf­bauenden level mitverfolgen.

In der Mitte des Bildes wird die Plattform von newslabel angezeigt. Dahinter befinden die empfohlenen Nachrichten für den Tag. Auf der rechten Seite ist das Suchmenü geöffnet.
Nun sind drei Nachrichtenplattformen zu sehen. Auf der linken Seite ist das Menü geöffnet, in dem zu sehen ist, welchen labels die Freunde folgen.
Die volle Funktionsbreite eines labels. Auf der Rückseite werden weitere Statistiken zu dem jeweiligen label angezeigt.
Auch eine Nachricht hat eine Rückseite die über den Verlauf des Geschehnisses informiert.
 

»Out of the Box« im Wilhelm Wagenfeld Haus 2013

Die Ausstellungswand mit allen erwähnenswerten Projekten, die an dem Kurs teilgenommen haben, der in Kooperation mit dem Stern stattgefunden hat.
Die Beschreibung zu dem Projekt newslabel.
 

Anlass

Kurs »Interactive Editorial Design«
im 4. Semester an der Hochschule für Künste in Bremen

Betreuung

Prof. Tanja Diezmann

Fertigstellung

September 2013

Disziplin

Interaction Design

Opernübersetzungen

Die Über­setzung eines Romans darf viele Seiten länger sein — die Über­setzung einer Oper nicht mal eine einzige Silbe.

Gute Über­setzungen sind eine anspruchs­volle Aufgabe — nicht nur der Sinn, auch die Form und der Stil müssen über­tragen werden. Bei Romanen ist das noch relativ einfach und führt nur dazu, dass deutsche Über­setzungen länger als das Original sind — eine Eigen­heit der deutschen Sprache. Ein deutlich größeres Problem stellt die Über­setzung von Musik dar. In Opern sind gesungenes Wort und gespielte Musik aufeinander abge­stimmt. Wird ein Text über­setzt, verändern sich z.B. Wort­längen und Silben­anzahl und er passt nicht mehr zur Musik. Heutige Opern­über­setzungen dürfen deshalb nicht mal einen Bruch­teil länger als das Original sein, um als werkstreu zu gelten.

Von der Problematik eine Oper zu übersetzen erzählt mit Charme und Witz die Schwierig­keiten der Über­setzung von »Le nozze di figaro«. Zunächst werden die einzelnen Personen und die Hand­lung erläutert. Danach wird auf die einzelnen Proble­matiken der über­setzung eingegangen. Dazu findet sich jeweils auf der rechten eine typo-/grafische und auf der linken Seite eine schrift­liche Erläuterung. Das Heftchen passt in die Hosen­tasche und ist so nicht nur eine schöne Geschichte über die Schwierig­keit einer Opern­übersetzung, sondern erleichtert dem Leser auch das Verständnis der Oper von Mozart.

Das Deckblatt des Heftchens »Von der Problematik eine Oper zu übersetzen, am Beispiel Le Nozze Di Figaro«
Auf der linken Seite werden alle Darsteller aufgelistet, die an Le Nozze Di Figaro beteiligt sind. Die rechte Seite erklärt alle Stimmlagen — von Sopran bis Bass.
Die nächsten Seiten erklären die Handlung der Oper Le Nozze Di Figaro. Zur Hilfe werden immer alle anwesenden Personen einer Szene markiert.
Nun kommt das Heft zum eigentlichen Inhalt. Anhand der Oper wird nun erklärt, warum es so schwierig ist, eine Oper zu übersetzen. Auf dieser Seite wird erklärt, dass Reime auch nach der übersetzung dem gleichen Reimschema unterliegen sollten.
Die lang gesungenen Vokale sollten auch nach der übersetzung immer die gleichen bleiben. Die übersetzungen des Wortes Liebe zeigen, dass dies nur selten möglich ist.
 

»Out of the Box« im Wilhelm Wagenfeld Haus 2013

Das Heft in der Ausstellung vom Wilhelm Wagenfeld Haus.
 

Anlass

Kurs »same same but different«
im 3. Semester an der Hochschule für Künste in Bremen

Betreuung

Fertigstellung

Februar 2013

Disziplin

Typografie

Iluliaqlamp

Wie aus Zucker eine Bot­schaft gegen den Klima­wandel wird.

Iluliaq ist West­grönländisch und bedeutet Eisberg. Aufgrund der globalen Erwärmung schmelzen diese zunehmend. Der Treib­haus­effekt ist abhängig davon, wie die Menschen, die auf dieser Welt leben, mit den Ressourcen umgehen, die ihnen zur Verfügung stehen. Um die Ökobilanz der von uns umgebenden Produkte zu verbessern, muss also nach­haltiger produziert und kon­sumiert werden.

Der Lampen­schirm der Iluliaqlamp besteht aus Zucker, der sich nachhaltig produzieren und entsorgen lässt. Nicht nur optisch soll der Lampen­schirm an einen Eis­berg erinnern: Da eine Glüh­birne beim Leuchten Wärme erzeugt, führt dies dazu dass der Zucker des Lampen­schirms langsam beginnt zu schmelzen. Dies soll an das Auf­tauen der Eis­berge erinnern und dazu anhalten nur so viel Licht zu verwenden, wie wirklich nötig ist.

Ein Foto zeigt den Lampenschirm der Iluliaqlamp. An vorderer Spitze lässt sich bereits durch einen Tropfen sehen, wie der Schirm beginnt zu schmilzen.
Ein Foto des Lampenschirms von oben zeigt, wie der Zucker das Licht durchlässt. ähnlich wie bei gefrorenem Wasser und einem Eisberg.
 

Anlass

Seminar »Upgrade Low Cost: Aufwertungsstrategien im Design«
im 3. Semester an der Hochschule für Künste in Bremen

Betreuung

Martina Eberle

Fertigstellung

Oktober 2012

Disziplin

Research

Tomatologen-Paradies

Frau Lauruschkat und ihr Garten.

Bei der Zeitschrift der Straße handelt es sich um die erste lokale Zeit­schrift, die von Obdach­losen in Bremen und Bremerhaven vertrieben wird. Jede Ausgabe dreht sich um einen bremischen Ort.

In dem Artikel Tomatologen-Paradies wird Frau Lauruschkat aus der Gast­feldstraße interviewt, die in ihrem Vor­garten seltene und alte Gemüse- sowie Kräuter­sorten verkauft. Sie hat unter Anderem das Saatgut für 60 Sorten Minze oder 150 Sorten Cocktail­tomaten auf Lager.

 

Umsetzung für die Werkschau 2013

Das Foto zeigt die Ausstellung der Zeitschrift der Straße bei der Werkschau. Ein älterer Stuhl symbolisiert einen Garten. Viele kleine Planzentöpfe stehen um ihn herum und stehen für die Pflanzen, die Frau Lauruschkat in ihrem Garten groß zieht.
Eine Nahaufnahme der Pflanzen zeigt, dass kleine Schildchen in ihnen stecken, die vermitteln welche Pflanze heranwächst. Eine Romantisierung der Gärtnerei. Im Gegensatz dazu zeigen Ausschnitte aus dem journalistischen Text der Zeitschrift der Straße, wie hart die ehrliche Gärtnerei ist. Hier steht auf einem Schild geschrieben: Wir haben ja keine Maschine, aus der neue Samen raus kommen.
Eine Gesamtaufnahme des Projektes bei der Werkschau. Es ist sichtbar: Der antike Stuhl, die kleinen Pflanzentöpfe und ein langes Banner aus Papier, auf dem das Reihenhaus von Britta Lauruschkat abgedruckt ist.
 

HfK Hoch­schul­ta­ge 2014

Organisiert von der AG »Zeitschrift der Straße«.

Die Ausstellung aller bis dato erschienenen Zeitschriften der Straße. Im Vordergrund liegt die Ausgabe Gastfeldstraße. Aufgeklappt ist der Artikel Tomatologenparadies.
Ein ähliches Foto mit mehr Abstand zur Ausstellungswand.
 

Anlass

Kurs »Schreibwerkstatt Zeitschrift der Straße«
im 2. Semester an der Hochschule für Künste in Bremen

Betreuung

Armin Simon

Fertigstellung

Juli 2012

Disziplin

Journalismus

Freihand

 

Ein Bild hängt an der Wand. Es zeigt eine Aufwändige Zeichnung von fünf Hunden. Die Umrisse fließen ineinander. Es sind zwei Australian Shepherds, ein Whippet, ein Sheltie-Pinscher-Mischling und eine französische Bulldogge zu sehen.
Eine Nahaufnahme zeigt, dass das gesamte Bild mit einzelnen Pünktchen gemalt wurde. Es schaut ein Australian Shepherd in die Kamera.
Die Blindzeichnung einer Frau. Diese Zeichnung wurde im Wartezimmer eines Hals-Nasen-Ohren-Arztes in Bremen erstellt. Die Frau schaut müde und schwach.
Eine Zeichnung einer älteren Dame aus dem Freibad. Sie ist von hinten zu sehen und trägt einen Bikini und eine Badekappe.
Eine Frau liegt auf einem Badetuch. Die Beine haben eine kubistische Anmutung.
Ein Mann im Freibad von hinten.
Der Blick aus einem Fligzeug auf die Tragfläche.
Die Karikatur einer Freundin.
Eine schnelle Blindzeichnung einer Frau aus dem Zug. Die Frau trägt eine Brille und hat den Finger an ihrem Mund.
Mein Gewinnerentwurf für den Wettbewerb der Gestaltung eines Logos der Kultureinrichtung »Kultur im Bunker«.
Mein Ergebnis aus dem Illustrationskurs, bei dem die Geschichte »Der Mann der Angst vor den Menschen hatte« von Andrea Camilleri illustrativ interpretiert werden sollte. Meine Interpretation macht aus dem Mann »Europa, der Angst vor den Flüchtlingen hatte«.
»Europa, der Angst vor den Flüchtlingen hatte« Der reiche Mann steht für die Regierung von Europa. Bei der optischen Repräsentation habe ich mich an die Europäische Flagge gehalten. So trägt Europa einen blauen Anzug mit einer Sternenkette. Zusätzlich hat er einen dicken Bauch um den Wohlstand zu kennzeichnen. Die Menschen vor denen er sich fürchtet, sind die Flüchtlinge aus Afrika. Als Europa stirbt, wird auch eine politische Lage dargestellt: Es ist eine Illusion zu glauben, man könnte die Migration stoppen.

Fotografie

 

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Zwischen bunt und unbunt

Ist Schwarz wirklich schwarz? Eine Experimentierstation.

Die Beschäf­tigung mit unbunten Farben brachte alsbald folgende Frage zu Tage: Wie lässt sich etwas Buntes aus dem Farb­spektrum der unbunten Farben heraus­kitzeln? Mit der Experimentier­station Zwischen bunt und unbunt kann dieser Frage nach­gegangen werden. Das Zauber­wort lautet dabei: Chroma­tographie.

An der Seite der Station befinden sich modifizierte Filter­papiere zum Abreißen. Auf diesen Papieren befinden sich schwarze Striche, die mit Filz­stiften von vier unter­schiedlichen Her­stellern gezeichnet wurden. Wird einer der Papier­streifen ins Wasser gehalten, so zersetzt sich der schwarze Streifen mithilfe des Kapillar­effekts in seine einzelnen Bestand­teile. Je nach Zusammen­setzung der Farbe zeigen sich die einzelnen Zutaten der schwarzen Farbe.

 

Ausstellung in der Botanika 2013

Der Sockel der Experimentierstation in dem Gewächshaus von botanika in Bremen.
Eine Nahaufnahme des Sockels. Es ist das Filterpapier, die Erklärung zur Chromatographie und der Experimentierbereich zu sehen.
Eine andere Perspektive zeigt, wie der Name des Projekts auf dem Boden zum Projekt einlädt.
Eine Sicht von Hinten zeigt mehr von dem Gewächshaus botanika.
 

HfK Hoch­schul­ta­ge 2013

Drei Besucher begutachten das Ausstellungsstück.
Der Experimentiervorgang im Detail.
Ein Blick von oben zeigt, wie die Anweisungen grafisch auf dem Sockel dargestellt sind.
Eine Nahaufnahme zeigt den Text, der erklärt was Chromatographie ist.
 

Anlass

Kurs »Zwischen bunt und unbunt«
im 3. Semester an der Hochschule für Künste in Bremen

Betreuung

Alexander Sahoo

Fertigstellung

Februar 2013

Disziplin

Research

Hocker

Zwei Wochen — ein Hocker.

An der Hochschule für Künste in Bremen hat es Tradition, dass fast jeder Student in seinem ersten Semester ein Hocker baut. Die gestellte Thematik war in diesem Semester »Ohne Worte«.

Die Produktion des Prototyps begann mit dem anfänglichen Scribblen zur Ideen­findung, mit anschließendem Entwurf im 3D-Programm SolidWorks, bis der Hocker schließlich zur Produktion mit einer CNC-Fräse bereit war. Der Hocker lädt den Nutzer ein und lässt ihn wortlos auf einer Wolke genießen.

Ein Screenshot aus dem Gestaltungsprozess mit dem Programm Solid Works.
Ein weiterer Screenshot aus dem Programm Solid Works. Es zeigt bereits sehr genau, wie der Hocker werden wird.
Ein Rendering aus dem Programm Solid Works zeigt das Design des Hockers, der einer Wolke gleichkommt.
Ein Foto aus der Werkstatt, das den fertig gestellten Hocker zeigt. Im Hintergrund arbeiten Kommilitonen an ihren eigenen Hockern.
 

Anlass

Kurs »Ein Hocker in 8 Tagen.«
im 1. Semester an der Hochschule für Künste in Bremen

Betreuung

Fertigstellung

Dezember 2011

Disziplin

Produktdesign